Perspektivenwahl …

9 Jun, 2022 | Experten, News

In jedem Heft gibt Works-Gründerin Sandra Böckeler spannende Einblicke in ihre Arbeit. Dieses Mal geht es um die richtige Perspektive und wie man diese bekommen kann.

Wer andere beim beruflichen Change berät, kennt keine Routine, aber Konstanten – Themen die fast alle beschäftigen, die sich beruflich umorientieren. Eine davon ist die individuelle Perspektive auf die eigene Situation.

Perspektiven bestimmen unsere Handlungen. Ohne positive Perspektive wissen wir nicht, was zu tun ist. Nun könnte man meinen, die findet jeder selbst, vor allem jene top ausgebildeten Persönlichkeiten, mit denen wir es bei WORKS zu tun haben. Jene, die selbst sowohl relevante Fragen stellen, als auch Struktur schaffen können. Alles richtig. Nur: Der Blick auf sich selbst ist oft ein anderer. Oft sehen selbst die smartesten Kund_innen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Wie Pia. Als Tochter einer traditionsreichen Juristen-Familie war ihre Perspektive stets der Einstieg in die elterliche Kanzlei. Doch typisch Familie: Es gibt Konflikte. Und in ihrer Familie werden es immer mehr. Je mehr Differenzen es in ihrer Familie gibt, desto weiter rückt die ursprüngliche, klare Perspektive von einst – Einstieg in die Kanzlei und deren spätere Übernahme – aus dem Fokus. Um nicht vorschnell und „typisch Tochter“ klein beizugeben, bildet sich Pia weiter. Zielorientiert, mit Fokus auf die Themen Kommunikation und Mediation.

Heute ist sie 43 Jahre alt, glücklich verheiratet, Mutter und Voll(blut-)juristin. Längst hat sie sich in einer Kanzlei für Steuerrecht unabhängig gemacht. Sie steht für sich, für eine Haltung und für ihre persönlichen Werte. Nur sind das nicht zwingend die, für die ihr Vater bekannt ist.

Es wird immer klarer: Die Übernahme der väterlichen Kanzlei kann sich Pia nicht mehr vorstellen. Zu vieles ist passiert; zu viele Differenzen, Enttäuschungen, Widersprüche. Sie haben Pia geprägt und stellen sie vor Fragen: Wie kann sie außerhalb ihres Familienkonstrukts, ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen und sich beruflich weiterentwickeln? Macht eine Selbständigkeit unter diesen Vorzeichen noch Sinn?

Wir von WORKS blicken mit unserer Arbeit als Außenstehende auf Pias Situation. Wir haben Distanz und nehmen bewusst die Vogelperspektive ein. Von hier aus finden wir den Weg – egal wie groß der Wald ist.

Von unserem Standpunkt aus sehen wir klar – und in Pia keineswegs die „Nur“-Juristin mit Kanzleikarriere und eine versierte Steuerrechtlerin. Sondern darüberhinaus die Expertin auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge. Das, was Pia persönlich erlebt hat, ist „da draußen“ durchaus von Relevanz. Der Übergang von einer Generation zur nächsten gehört zu den größten Herausforderungen für Familienunternehmen überhaupt. Hier braucht es fundiertes Wissen, positive Kommunikationsfähigkeit und einen Plan. Und Pia weiß aus eigener Erfahrung, was ein solcher Plan beinhalten muss. Hier bringt sie gelerntes und erlebtes Wissen zusammen. Und so entsteht in der Arbeit mit uns die Vision von einer ganz eigenen Selbständigkeit: als Rechtsexpertin für Unternehmensnachfolge. Pia wechselt vom (verengten) subjektiven Blickwinkel in die objektive Beratung. Und sie wechselt, finden wir, nachhaltig und sinnstiftend die Perspektive.

Weitere Infos gibt es auf: www.works-munich.de

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